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Neuster Schnappschuss


Dario im Fussballfieber

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Dario Finn - geb. 01.10.2007 - um 23:37 - 3840g - 50cm - 36cm KU

Ich bin schwanger?!


„Herzlichen Glückwunsch, sie sind in der 13. Woche.“ Ein Schlag. Ich saß bei meinem Frauenarzt und blickte auf einen kleinen Menschen in schwarz-weiß. Das sollte mein Baby sein? Ein Mensch in mir? Ich war wirklich voll von den Socken und doch habe ich es irgendwie gar nicht wirklich realisiert. Ich bin schwanger!

Wie gesagt, hatte ich keine aktiven neun Monate Schwangerschaft vor mir, da ich erst im 4. Monat von meinen neuen „Umständen“ erfahren habe. Eine wirklich seltsame Situation, die man sich erst mal durch den Kopf gehen lassen muss. Da der Gedanke über einen Schwangerschaftsabbruch so oder so nie in Frage gekommen wäre (und ja auch gar nicht mehr möglich gewesen wäre), musste ich mich nun darauf einstellen Mutter zu werden, ein Kind auszutragen, Verantwortung für ein eigenständiges Leben zu übernehmen.

Um euch einen genaueren Einblick in meine Schwangerschaft zu verschaffen, werde ich auch ein paar Einträge aus „Mein Babybuch“ (ein Büchlein über meine gesamte Schwangerschaft inkl. Fotos etc.) kopieren. Dies ist übrigens eine wunderschöne Idee, die Schwangerschaft nie zu vergessen und dem Kind eines Tages davon zu berichten bzw. Ihm Fotos von den Ultraschalluntersuchungen und der dicken Mami zu zeigen.

4. Monat
Übelkeit, Bauchschmerzen und hin und wieder Schwindelgefühle. Nach dem positiv ausgefallenen Schwangerschaftstest und dem Arztbesuch nun endlich eine Erklärung. Nach dem Test wollten mein Mann und ich die „Sache“ noch für uns behalten, aber nachdem uns der Arzt nun das freudige Ereignis bestätigte, durfte es die ganze Welt erfahren. Wir telefonierten die gesamte Familie ab und danach erzählte ich es dann auch meinen Freunden und jedem der mir (auch online) über den Weg gelaufen ist. So schnell wie mein Eifer da war, war er auch wieder verschwunden. Denn ab nun war ich nicht mehr ich, sondern eine Schwangere. „Wie geht es dem Baby?“ „Was macht das Kleine?“ „Und spürst du schon was?“ „bla bla bla…“ Es ging um nichts anderes mehr, als um den kleinen Wurm in meinem Bauch. Ich wurde über Nacht zum leblosen Brutkasten (ok, so war es nicht, aber man fängt an sich so zu fühlen). Für meinen Mann hatte das ganze noch einen positiven Aspekt mehr: Ich konnte keine Gründe mehr finden, warum er nicht doch endlich ein neues Auto haben durfte. Ein Familienauto musste her.

5. Monat
Der zweite Arzttermin! Und diesmal war dein Papa dabei Erst war er sehr gelassen, doch als wir dann im Untersuchungsraum waren, konnte man ihm die Nervosität eines werdenden Vaters anmerken. Auf dem Ultraschall (welches über den Bauch gemacht wurde) konnte man doch tatsächlich dein Gesicht sehen. Es war wirklich seltsam meinem Kind quasi in die Augen sehen zu können. In diesem Monat nutzen wir auch noch die Chance einen Urlaub zu genießen. Wir fuhren mit meinem Bruder und seiner Freundin an die Ostsee, wo ich im Whirlpool feststellen durfte, dass das Geblubbel nichts für ein Kind im Bauch ist. Außerdem hatte ich Probleme mit längeren Spaziergängen, was mir vorher nicht bewusst war, dass es so schnell schon bemerkbar sein würde. Ebenfalls durfte ich jetzt schon Bekanntschaft mit Sodbrennen machen, besonders bei Dingen die mir am liebsten schmeckten. Dafür legten sich aber andere Beschwerden wie Übelkeit. Zu meinem Bedauern hörte auch die Fragerei nicht auf, im Gegenteil, die Leute setzten sogar noch einiges oben drauf. „Was wird es denn?“ „Wie soll es heißen“ etc. Fragen die wir nicht einmal wenn wir gewollt hätten beantworten konnten.

6. Monat
Die Bauchdecke wird etwas härter, der Umfang nimmt gering zu und die Hosen werden leicht enger. Nichts weiter. Von Gestrampel und anderen Schwangerschaftsbegleitungen spüre ich gar nix. Wenn ich mich in der Nacht nicht so oft drehen müsste um eine vernünftige Liegeposition zu finden, wüsste ich selbst nicht dass ich schwanger bin. Auf dem Ultraschallbild sind drei verdächtige Punkte zu sehen. Ob ich wohl einen Jungen bekomme, wie ich es mir wünsche? Leider war ich wieder so paddelig, dass ich den Arzt vergessen habe nach dem Geschlecht zu fragen. Ihr habt keine Ahnung wie man sich fühlt, wenn man eigentlich schon vom ersten Tag an wissen will, ob man einen Jungen oder ein Mädchen bekommt, dann vergisst den Arzt nach dem Geschlecht zu fragen, und dann ein Bild mit drei Punkten in den Händen hält. Alle anderen sagen es wird ein Mädchen. Sie haben das im Gefühl, außerdem spreche alles dafür. Ich fühlte mich nach nichts. Aber bei den Namen diskutierten mein Mann und ich hauptsächlich über Mädchennamen -> Ob das ein Zeichen ist?

7. Monat
Um nicht wieder etwas zu vergessen, fragte ich den Arzt noch bevor ich richtig lag, ob man denn schon das Geschlecht bestimmen könnte. „Immer mit der Ruhe, erst einmal die Routinechecks“ Ich konnte es kaum abwarten, ich war mir so sicher gleich würde ich erfahren, ob Fussball oder Ballett. Aber nix da. In der Zeit wo die Routinechecks gemacht wurden, drehte sich das Baby so, dass wir nichts mehr sehen konnten. Feigling!
7.Juni – Dein Papi weilt im Krankenhaus und erholt sich von seiner Nasenoperation. Während ich mich anziehe um ihn an seinem Geburtstag zu besuchen, spüre ich etwas im Bauch. Ein Tritt. Das Wetter ist großartig, dein Papa hat Geburtstag und du machst dich zum ersten Mal spürbar bemerkbar. […]
24. Juni – Mir ging es gerade so gut. Bauchschmerzen und morgendliche Übelkeit gehörten der Vergangenheit an. Aber nein – ich wurde wach, ließ mir von deinem Papa einen Eimer bringen und … den Rest kann man sich denken. Aber als wäre das nicht genug, wurde mein Gesicht knallrot und meine Adern im Auge platzten – ich sah fürchterlich aus.

Ein wirklich Ereignisreicher Monat, den ich trotz erstmaligen Erbrechens doch noch sehr gut überstanden hab, trotz der Tatsache immer noch nicht zu wissen, was es nun werden sollte.

8. Monat
Mein Arzt war im Urlaub und ich sollte zu einer Vertretung. Obwohl ich eine riesen Angst vor Ärzten habe und ich neuen Ärzten so oder so nicht traue, hatte ich nur einen einzigen Gedanken „Was wird’s?“ Der Arzt war unglaublich nett und mir von Anfang an sehr sympathisch. Er checkte mich wirklich sehr genau durch und ich bat ihn dann, nach dem Geschlecht des Kindes Ausschau zu halten. Etwa eine viertel Stunde drückte er mit dem Ultraschallkopf auf meinem Bauch rum um nur das kleinste Detail nicht zu übersehen, aber es war zwecklos. Wieder ungewiss nach Hause.
Aber das sollte es ja nicht gewesen, denn mein erster CTG-Termin stand noch an. Ich muss sagen, ich hätte mich gewundert, wenn mein Kind diesmal gemacht hätte, was es sollte. Ich hing am CTG und es gab keine Herztöne, weil mein Baby meinte lieber rumzappeln zu müssen, statt still liegen zu bleiben für eine vernünftige Aufnahme. Danach im Untersuchungsraum… OMG… Mein Arzt suchte und suchte (ich hatte vor, diesmal wäre das letzte Mal. Würde wieder nicht gesagt werden können, was es wird, frag ich nicht mehr nach) und dann „Es ist ein Junge!“ Der Satz war kaum ausgesprochen, da hatte ich Tränen in den Augen, es war als hätte man mir jetzt alle guten Neuigkeiten auf einmal erzählt. „Du bist schwanger, du wirst Mutter, du bekommst ein Kind, du bekommst einen Sohn!“ Ich war überglücklich, und mein Mann (der es über Telefon erfuhr) natürlich auch. Zu Hause ging die Telefoniererei wieder los und am Wochenende haben wir dann einen Kinderwagen in BLAU gekauft.
Am Ende des 8. Monats begann der stressigste Monat: August. In Zusammenhang mit dem Baby, gab es am 18. August meine Babyparty! Es hagelte Besuch und regnete Geschenke. Nachdem das Kinderzimmer schon über einen Monat fertig war, hatte ich nun auch alles andere zusammen, das Baby kann kommen.

9.Monat
Die CTGs funktionieren inzwischen ein bisschen besser. Ich muss zwar die ganze Zeit über meinen Bauch halten und mein Kreislauf befindet sich im Keller, aber Herztöne sind einige vorhanden. Auch wurde wieder ein Ultraschall gemacht. Dabei sagte mir der Arzt doch tatsächlich das ungefähre Gewicht: 2780g! Absolut unglaublich, wenn ich drüber nachdenke, dass viele Babys mit dem Gewicht oder sogar weniger auf die Welt kommen, und ich noch ein bisschen vor mir habe. Ich habe nun auch um einiges mehr Beschwerden. Mein Nerv ist seit Beginn der Schwangerschaft eingeklemmt, und mein Bein tut immer häufiger weh. Außerdem ist mir oft schlecht, Sodbrennen ist fast Dauerzustand, Schlafen wird immer schwieriger und das Klo sieht mich ziemlich häufig. Außerdem ist mein kleiner Mann noch ziemlich agil (man sagt ja, das würde weniger werden, weil weniger Platz). Ich hab nun noch ein paar Tage bis zum errechneten Termin (ET) und habe auch schon angefangen meinen Klinikkoffer zu packen und meine Nervosität ins unermessliche zu steigern

Bald geht’s los – ET 16.09.2007


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